Studentische Probleme erschöpfen sich nicht am Thema Zweitwohnsitzsteuer

Veröffentlicht am 20.03.2009 in Bildung & Kultur

Im Hinblick auf die Kommunalwahl in Jena setzt die SPD klar auf studentische Themen um deutlich zu machen, dass diese ein wichtiger kultureller und wirtschaftlicher Faktor der Stadt sind. Ein Fokus liegt dabei in der Erschließung neuer Radwege und Radabstellanlagen in den Wohngebieten, um die Anbindung an die Innenstadt zu verbessern. Daneben möchte die SPD vor allem die Freizeitmöglichkeiten für Studierende in den Großwohngebieten verbessern. Markus Giebe, Sprecher der Jusos Jena und Vorsitzender des Studierendenbeirates der Stadt Jena erklärt: „Die Attraktivität der Großwohngebiete beschränkt sich nicht nur auf günstigen Wohnraum. Stattdessen müssen durch vielfältige Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche und Studierende neue Anreize gesetzt werden um die Wohngebiete ansprechend zu gestalten.“

Der RCDS versteift sich auf die Verhinderung einer Zweitwohnsitzsteuer und verkennt dabei die tatsächlichen Probleme der Studierenden: „Aufgrund der Initiative der Jusos und des SPD-Finanzdezernenten Frank Jauch ist es uns gelungen, Anreizsysteme, wie zum Beispiel die Ausbildungsbeihilfe, auszubauen. Eine künstliche Debatte um ein längst abgehaktes Thema, ist nicht gewinnbringend für die Attraktivität des Studienstandortes Jena“, kritisiert Markus Giebe, welcher sich zukünftig im Stadtrat für die Belange der Bürger einsetzen möchte.

 

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