Jusos treffen Staatsminister Gernot Erler

Veröffentlicht am 01.08.2007 in Internationales

Mitglieder der Jenaer Jusos haben sich am Dienstagabend mit Gernot Erler(SPD), Staatminister im Auswärtigen Amt, zu einem persönlichen Gespräch in Greiz getroffen. Erler war hier am Abend als Referent zu einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung geladen und nahm sich vorher etwa eineinhalb Stunden für die vier Jusos aus Jena.

In ungezwungener Runde gab es eine Diskussion zum anhaltenden Konflikt in Darfur(Sudan) und zur Situation in Afghanistan.
In Darfur(Sudan) kommt es seit Jahren zu Vertreibungen, Vergewaltigungen und gezielten Tötungen durch arabische Reitermilizen (sogenannte „Janjaweed“) an der mehrheitlich afrikanischen Bevölkerung dieser Region.
Die Jusos informierten sich bei Erler über die humanitäre Krise in Darfur und über die Maßnahmen der internationalen Gemeinschaft gegen die massiven Menschenrechtsverletzungen im Westen des Sudan.
Erler nahm die Meinungen und Fragen der Jenaer Jusos sehr ernst, was einer spannenden Diskussion Rechnung trug. Erler machte zudem deutlich, dass eine Friedensmission der Vereinten Nationen für Darfur immer näher rücke. Das Auswärtige Amt in Berlin setze sich engagiert für eine friedliche Lösung des Konfliktes ein.
Neben Darfur diskutierten die Teilnehmer auch das deutsche Engagement in Afghanistan. In der Diskussion zeigte sich schnell, dass die deutsche Beteiligung am Wiederaufbau des Landes dringend benötigt wird.

 

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